Alle warten auf die Entscheidung.
Es gibt ein Problem. Niemand handelt, weil niemand sicher ist, ob er handeln darf. Eskalation nach oben. Vorstand entscheidet — meist mit zu wenig Info, manchmal zu spät. Verantwortung ist überall und nirgends.
The Octopus Principle®In einer Octopus-Organisation übernimmt jeder Verantwortung — nicht nur für Aufgaben, sondern für Ergebnisse und Entwicklung.
Mandat, nicht Befehl. Verantwortung wird nicht abgegeben, sondern bewusst angenommen.
Autonome 'Arme' funktionieren nur, wenn sie Verantwortung tragen. Ownership stärkt Selbstwirksamkeit und Engagement. Es fördert eine Kultur, in der Menschen nicht auf Anweisungen warten, sondern verantwortlich handeln. Dabei schließt Ownership Lernbereitschaft und kreative Problemlösung ausdrücklich ein. Fehler werden nicht delegiert, sondern reflektiert.
Eine Beispiel-Blockade aus dem POWER-Prinzip Ownership.
Nicht nur 'verantwortlich für die Aufgabe', sondern 'verantwortlich fürs Ergebnis'. Eigene Initiative bei Problemen — ohne Aufforderung.
Entscheiden, wenn die Information da ist — nicht warten, bis jemand entschieden hat. Auch unter Unsicherheit handlungsfähig bleiben.
Ownership braucht Rückendeckung. Klares Mandat, was im eigenen Bereich entschieden werden darf, und Schutz, wenn ein Risiko nicht aufgeht.
Wenn etwas nicht funktioniert, ist die erste Frage: Was lerne ich daraus? — nicht: Wer war schuld? Lernbereitschaft ist Teil der Verantwortung.
Es gibt ein Problem. Niemand handelt, weil niemand sicher ist, ob er handeln darf. Eskalation nach oben. Vorstand entscheidet — meist mit zu wenig Info, manchmal zu spät. Verantwortung ist überall und nirgends.
Es gibt ein Problem. Wer es sieht, hat das Mandat zu handeln — innerhalb klarer Grenzen. Bei Unsicherheit wird konsultiert, nicht delegiert. Die Organisation erfährt Probleme nicht durch Eskalation, sondern durch Lösungen.